Unser Konsum und die solidarische Landwirtschaft 

 

Wir haben heutzutage das große Glück ganzjährig all unser liebstes Obst und Gemüse kaufen zu können. Wie ist es doch schön im Winter ein leckeres Schokoladen Fondue mit Erdbeeren, Mango, Banane und Weintrauben zu essen. Im März schon mal zum Spargelessen einzuladen und die Kürbissuppe schon im Mai zu kochen. Woher die Lebensmittel kommen? Na aus dem Supermarkt. 

Ob sie saisonal sind? Saisowas? 

 

Für die Umwelt ist es nämlich ein großes Unglück, dass sich unser Konsumverhalten in den letzten Jahren immer weiter in die „ich will, also bekomme ich auch“ Richtung entwickelt hat. 

Das Klima leidet unter dem in Treib- und Gewächshäusern gezüchteten Obst und Gemüse. Es leidet unter den Emissionen die durch den Transport der Lebensmittel über den Luft-, See- und Landweg in die Umwelt gelangen. Das die Qualität und die Nährstoffe ebenfalls darunter leiden macht es noch schlimmer. Das Wissen darüber wann welches Obst oder Gemüse gerade Saison hat, ist nicht mehr so in unseren Köpfen wie noch bei unseren Großeltern. 

 

Dabei ist es doch etwas Schönes, sich auf eine neue Saison und den damit verbundenen Wechsel unserer Vitaminlieferanten zu freuen. Deshalb möchte ich die solidarische Landwirtschaft unterstützen, ihr auch? 

 

Doch was bedeutet solidarische Landwirtschaft? 

 

Wir Verbraucher werden zu Mitgliedern. Wir helfen mit, die Kosten und die Verantwortung zu tragen, die Landwirte teilen ihre Ernte mit uns. 

 

Die Distanz von Konsumenten und Erzeuger wird somit verringert und die Transparenz erhöht. Wir erhalten nicht nur unseren Ernteanteil vom ökologischen und regionalen Anbau, wir wissen auch wer, wie und wo unsere Lebensmittel angebaut werden. 

 

Die Planungssicherheit ist besonders für kleinbäuerliche Landwirte wichtig, denn so können auch sie durch die entstandenen Mitgliedschaften erhalten bleiben. 

 

Vorteile für uns: 

-          Wir wissen wo unser Essen herkommt und wie es produziert wurde 

-          Wir bekommen frische, ökologisch erzeugte saisonale und regionale Produkte 

-          Wir gestalten einen fairen Kostenprozess mit 

-          Wir werden Teil einer Gemeinschaft, die eine zukunftsfähige Landwirtschaft voranbringt 

-          Wir bekommen einen Hof als Lernort mit Projekten und Festen 

 

Mittendrin, statt nur dabei 

 

Wobei wir unseren Bauern helfen: 

-          Wir befreien sie vom Markt- und Konkurrenzdruck 

-          Wir helfen ihnen die Saison im Voraus zu planen 

-          Wir helfen, dass sie Lebensmittel ohne Ausbeutung von Natur, Mensch und Tier erzeugen können 

-          Wir helfen bei der Gestaltung der Lebensmittelgestaltung 

-          Wir schaffen das Vertrauen, dass sie auf eine faire Vermarktung Lebensmittel produzieren können 

 

Was das alles bedeutet? 

-          Artgerechte und ethische Tierhaltung 

-          Muttergebundene Kälberaufzucht 

-          Auch die männlichen Kälber werden aufgezogen 

-          Regionalität und Exklusivität der Produkte 

-          Erhalt alter Nutztierrassen 

-          Es wird Umwelt- und Ressourcenschonend gewirtschaftet 

 

Wenn ihr dieses zukunftsorientierte Projekt unterstützen wollt, dann meldet euch gerne bei mir

Einen Vertrag für die Mitgliedschaft könnt ihr ganz einfach über mich abschließen. Hier geht´s zum Erntevertrag: https://deoekomelkburen.de/solawi/

Diese werde ich sammeln und weiterleiten, dann geht es auch schon los. 

Ihr könnt immer am Freitag euren Korb mit frischem regionalem und saisonalem Obst und Gemüse bei mir abholen. 

Falls ihr noch Fragen zu diesem spannenden Projekt habt oder euch austauschen möchtet, freue ich mich über jede Nachricht, jeden Anruf oder einen Besuch bei mir im Hofladen. 

 

Die Landwirte für uns und wir für die Landwirte. 

Hier kommst Du zum Probevertrag

Sichere Dir Deinen Ernteanteil

Und so geht`s!

Fülle den Erntevertrag aus und sende ihn per Mail an deikehof@gmail.com oder bringe ihn im Hoflädchen vorbei.